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Archiv für die Kategorie ‘Musik’
22 Feb

Hello Sir Simon Rattle!

Heute gucke ich mir den Wuschelkopf live an. Ich gehe nämlich ins Konzert.
Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle.
Dieses Konzert.
Und zwar in Gammelhose und Katzenkuscheljacke.
Hihi.
Die „Digital Concert Hall“ macht’s möglich. Ich habe immer noch meinen Gutschein, der läuft Ende Februar aus. Ich hoffe, dass es diesmal klappt, wo ich doch nun das neue Betriebssystem installiert habe.
Bin sehr gespannt!
In 5 Minuten ist „Einlass“…. Psssst!

21 Jan

Vivaldi mit Beschreibung

Sehr schöne Idee, finde ich:
Eine schicke Seite, die beim Zuhören von Vivaldis „Winter“ aus den „4 Jahreszeiten“ Erklärungen tickert…
Nett gemacht und gerade für Klassik-Einsteiger bestimmt eine schöne Sache.
Vor allem bei solcher „Programmmusik“, wo man ja sowieso ein Bild vor Augen haben sollte und es einem eigentlich eher leichtfällt, dies auch zu tun:

orchestrated

[via herzdamengeschichten]

Hier habe ich eine Übersetzung des Sonetts gefunden, nach dem Vivaldi den Winter komponiert hat:

Antonio Vivaldi

L’Inverno

Agghiacciato tremar tra nevi algenti
Al severo spirar d‘ orrido Vento,
Correr battendo i piedi ogni momento;
E pel soverchio gel battere i denti;

Passar al foco i di quieti e contenti,
mentre la pioggia fuor bagna ben cento,
Caminar sopra ‚l ghiaccio, e a passo lento
Per timor di cader, girsene intenti;

Gir forte, sdruzziolar, cader a terra;
Di nuovo ir sopra ‚1 ghiaccio e correr forte
Sin ch‘ il ghiaccio si rompe, e si disserra;

Sentir uscir dalle ferrate porte
Scirocco, Borea, e tutti i Venti in guerra:
Quest‘ è Inverno, ma tal, che gioia apporte.

Winter
Übertragung: Oswald Köberl

Du zitterst in des Frostes starrem Kreis,
ein kalter Wind bläst heulend dir entgegen,
und zähneklappernd stapfst du durch das Weiß,
setzt Fuß vor Fuß auf schneeverwehten Wegen.

Zufrieden spürt man: der Kamin ist heiß,
wenn draußen Hunderte durchnäßt der Regen,
wenn sie aus Furcht, zu stürzen, übers Eis
sich nur mit Vorsicht, zaudernd fortbewegen.

Doch sieh, dort gleitet einer, dreht sich, fällt –
und wieder muß er auf dem Eise weiter,
bis es zuletzt in Stücke birst, zerschellt.

Scirocco, Bora brechen nun als Streiter
aus ehernem Gelaß in alle Welt. –
So ist der Winter – doch gewiß auch heiter.

20 Jan

Bartók Streichquartett für E-Gitarre.

Ein verrückter Knilch, dieser Joe Gore von tonefiend.com.
Er spielt hier auf besondere Weise den Satz „Allegretto Pizzicato“ aus Béla Bartóks 4. Streichquartett.
Klasse!

05 Jan

Digital Concert Hall – Was soll ich gucken?

download

Hm. Den „Tonkünstler-Kalender“ wollte niemand haben. Ich schmeiße ihn dann jetzt in den Müll. Schade.

Heute abend werde ich mein 48-Stunden-Ticket für die „Digital Concert Hall“ der Berliner Philharmoniker freischalten. Das kam vor Weihnachten in meinem Briefkasten geflattert. Einfach so. Keine Ahnung, ob das jetzt „Werbung“ der Berliner ist oder ob es mir jemand anonym geschenkt hat!?

Dort kann man Live-Konzerte ansehen, sofern welche stattfinden (bis Ablauf des Tickets kommt aber kein superspannendes und schon gar nicht an einem Tag, wo ich hinterher Zeit habe, das Ticket noch ausgiebig zu nutzen), aber auch das gesamte Konzert-Archiv der Berliner.

Das werde ich tun. Also eine Auswahl. Habe noch keine Ahnung, was ich mir ansehen werde. Da gibt es sooo viele tolle Sachen.

Anke Gröner empfahl mir gerade via Twitter dieses Konzert. Sie mag Thielemann, ich finde Albrecht Meyer klasse und Richard Strauss ebenfalls. Wird gegeguckt. Dankesehr für den Tipp.

Und jetzt Ihr! Was soll ich noch ansehen? Hier könnt Ihr Euch das Konzert-Archiv ansehen: *klick*
Was würdet Ihr auswählen?

22 Nov

Carmina Burana Flashmob Wien

Wieder ein unglaublich schöner Flashmob eines Profi-Orchesters. Seht selbst:

(Am besten auf Vollbild und „720p HD“ einstellen!)

24 Sep

„Jade“ – Für Jenni

Meine Schülerin Jenni spielt gerade den Satz „Jade“ aus den „Trois pièces“ von Pierre-Octave Ferroud.
Wunderbares Stück.

Wir haben im Unterricht zwei Youtube Videos miteinander verglichen.
Nämlich das von Pahud und das von Marina Piccinini.
1:0 für Piccinini. Da waren wir uns einig.
So viel gefühlvoller und detailreicher spielt sie.
Hier ist sie nochmal. Für Jenni und für Euch alle (und spannend, was sie über das Stück zu erzählen hat):

01 Sep

Tai Chi zum Mitmachen im Park

Morgen, Sonntag, den 2.September 2012 um 15 Uhr
veranstaltet die Deutsch-chinesische Gesellschaft
eine Tai Chi Vorführung mit Schnupper-Stunde für alle
im Südpark Düsseldorf.

Weitere Infos hier: *klick*

Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Auflockerung werde ich zwischendurch 2 kleine chinesisch angehauchte Stückchen auf der Flöte beisteuern.

27 Jul

Karneval der Tiere – mal anders

Gestern hab ich auf Youtube zwei lustige Videos von Saint-SaensKarneval der Tiere“ gefunden.
Leider nur kurze Ausschnitte, aber seht selbst, wie süß sie animiert sind:

Hier noch der Löwe:

Ich kann Euch übrigens als CD die Version mit Loriot als Sprecher empfehlen. Sehr schön! Hier ein Link: *klick*

18 Mai

Er hatte genug.

Für Dietrich Fischer-Diskau, der uns heute verlassen hat.
Als Andenken an einen der größten Sänger/Musiker unserer Zeit.
Kurz vor seinem 87. Geburtstag hatte er genug und ist gestorben.
Leb‘ wohl.

Er wurde vor allem als Schubert-Interpret (z.B. „Die Winterreise“) hochgelobt und gefeiert.
Heute passt für mich Bach besser.

Hier seine Interpretation von Bachs Kantate „Ich habe genug“ BWV 82:

Ich habe genug,
Ich habe den Heiland, das Hoffen der Frommen,
Auf meine begierigen Arme genommen;
Ich habe genug!
Ich hab ihn erblickt,
Mein Glaube hat Jesum ans Herze gedrückt;
Nun wünsch ich, noch heute mit Freuden
Von hinnen zu scheiden.

Ich habe genug.
Mein Trost ist nur allein,
Dass Jesus mein und ich sein eigen möchte sein.
Im Glauben halt ich ihn,
Da seh ich auch mit Simeon
Die Freude jenes Lebens schon.
Lasst uns mit diesem Manne ziehn!
Ach! möchte mich von meines Leibes Ketten
Der Herr erretten;
Ach! wäre doch mein Abschied hier,
Mit Freuden sagt ich, Welt, zu dir:
Ich habe genug.

Schlummert ein, ihr matten Augen,
Fallet sanft und selig zu!
Welt, ich bleibe nicht mehr hier,
Hab ich doch kein Teil an dir,
Das der Seele könnte taugen.
Hier muss ich das Elend bauen,
Aber dort, dort werd ich schauen
Süßen Friede, stille Ruh.

Mein Gott! wenn kömmt das schöne: Nun!
Da ich im Friede fahren werde
Und in dem Sande kühler Erde
Und dort bei dir im Schoße ruhn?
Der Abschied ist gemacht,
Welt, gute Nacht!

Ich freue mich auf meinen Tod,
Ach, hätt er sich schon eingefunden.
Da entkomm ich aller Not,
Die mich noch auf der Welt gebunden.

18 Mai

Piraten

„Pirates of the Caribbean“ – „Fluch der Karibik“. Toller Film, noch tollere Filmmusik. Meine Schüler lieben die Musik alle, wenn sie im Blasorchester oder mit CD die Stücke aus dem Film spielen.

Hier ist aber einer, der hat das Werk wunderbar auf dem Marimba interpretiert. Und das mit 14 Jahren (ich glaube, inzwischen ist er 16): Der Niederländer Maikel van den Boomen.

[via David.]