30 Mai

Über „Flimbe“.

Dieses Blog wurde ursprünglich gegründet (im Mai 2010), um mich als Flötistin und Flötenlehrerin im Web zu präsentieren.

Das stellte sich allerdings als sehr einseitige Veranstaltung raus.
Und so beschloß ich, diese Seite hier zu einem Musik-Blog umzuwandeln (November 2011).

Seitdem agiere ich hier auch unter meinem Blogger-Namen „Flimbe“. Der ist uralt und ich glaube, meine erste oder zweite E-Mail Adresse vor gefühlten hundert Jahren beinhaltete dieses „Wort“. Flöte-Imke-Behr. Das ist die Auflösung. :-)

Ein paar Worte über mich:

Ich bin Flötistin, klassisch. Habe in Düsseldorf an der Robert-Schumann-Hochschule bei M.Muramatsu studiert. Und zwar in den Studiengängen „Künstlerische Instrumentalausbildung“ und „Instrumentalpädagogik“.

Beide habe ich mit einem Diplom abgeschlossen, was bedeutet, dass ich professionell ausgebildete Orchestermusikerin und professionelle Querflötenlehrerin bin.

Ich bin ein Kind der 70er-Jahre.
Habe schon mit 5 in die Blockflöte gepustet, was mir aber schnell etwas langweilig wurde (jaja, auch bei uns galt die Blockflöte damals als Töne-Lern-Gerät… heute weiß ich, dass sie ein wunderbares Konzert-Instrument sein kann, wenn sie virtuos gespielt wird).

Danach lernte ich dann von 7-15 Jahren Geige und Bratsche (oh, sorry, Violine und Viola).
Als Teenie verließ mich aber irgendwann die Lust. Und ich wollte weiter Musik machen- aber lieber anders. Die Streichinstrumente gingen mir irgendwie „gegen den Strich“ (heute denke ich: Hätte ich mal Cello gelernt!)… und so entschied ich mich für ein Blasinstrument.


Irgendwie landete ich bei der Flöte und fand sie wunderbar. So ein „einfaches“ Instrument im Vergleich zum Streichinstrument! Einfach eine Stange, in die man oben reinpustet und die sofort wunderbare Töne ausspuckt.
Herrlich.
Nichts mehr mit fiesen Doppelgriffen und Lagenwechsel-Übungen.
Flöte also!

Über Umwege (kurzes Intermezzo im Grundschul-Lehramts-Studium in Hannover und Unterricht bei Peter Martin, damals Solo-Flötist am Niedersächsischen Staatsorchester Hannover), landete ich dann in Düsseldorf.

Eine wunderbare Studienzeit folgte. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Tolle Kommilitonen (auch sehr international!) und gute Lehrer… es hat Spaß gemacht und mich sehr viel weiter gebracht als ich jemals erwartet hätte.

Trotzdem entschied ich mich schon während des Studiums, bei meinem Jugend-Wunsch zu bleiben:
Ich wollte immer unbedingt unterrichten! Die Pädagogik fand ich schon als Kind und Jugendliche spannend… Zu sehen, was andere Menschen aus meinem eigenen Wissen machen, wie ich ihnen damit helfen kann und wie sie sich in unserer gemeinsamen Zeit entwickeln.
Das ist oft ein sehr schöner und dankbarer Beruf.

—–

Edit (04/2016):

Inzwischen wohne bin ich Mutter geworden und wieder in meine Heimatstadt Celle umgezogen.
Meine pädagogischen Ansichten haben sich grundlegend geändert, seitdem mein Sohn auf der Welt ist. Ich habe mich ausgiebig mit dem Thema „unerzogen“ (NICHT: anti-autoritäre Erziehung!) beschäftigt und mich faszinieren Freilerner und Freie Schulen.
Deshalb kann ich mir heute nicht mehr vorstellen, an einer Musikschule zu arbeiten, um dort „Leistung zu erbringen“, sondern ich möchte Menschen die Möglichkeit geben, ihre Kreativität und sich selbst zu entdecken.

Kunst und Musik sind dabei ein wundervolles Werkzeug.
Es schliesst sich dabei ja nicht aus, dass man, sofern man ein Ziel verfolgt (Studium, erwünschte Prüfungen oder Wettbewerbe), trotzdem hart arbeitet- für SICH und nicht für andere (z.B. Eltern).

Ich werde definitiv nie wieder Kinder und Jugendliche unterrichten, die nicht aus eigenen Stücken ein Instrument lernen oder sich kreativ betätigen wollen.
Aufs Kind projezierte Wünsche ehrgeiziger Eltern sind bei mir fehl am Platz, das sage ich ganz deutlich.

Ich möchte begleiten, stärken und helfen- aber nicht ER-ZIEHEN!

Mein Unterricht ist sehr individuell an die Persönlichkeit und die Wünsche des einzelnen Schülers angepasst.
Ich habe kein „Konzept“, kein „Schema F“ und kein Standard-Lehrwerk.
Menschen sind verschieden.

  1. 13. Dezember 2011, 17:01 | #1

    Weil ich deinen Blog so toll finde, erhälst du von mir den Versatile Blogger Award. Liebe Grüße, und hier ist der Link: http://taktgefuehle.com/2011/12/13/the-versatile-blogger-award/

  2. 14. Dezember 2011, 23:02 | #3

    Hi Imke,

    wollte nur mal danke sagen, dass Du offensichtlich schon oft meine Seite besucht hast. Ich bin nur Hobby-Flöter. Aber die Düsseldorfer Musikhochschule kenne ich gut, weil ich Faust gut kenne. Danke für den Award, danke für die freundlichen Worte und schön, Dich auf diesem Wege quasi mal kennenzulernen :)

    Claudia

    • 14. Dezember 2011, 23:21 | #4

      Prima!
      Ja, der Faust ist ein netter. ;-)
      Schön, dass Du Dich freust… und ich hoffe, dass Dir noch Blogs einfallen, an die Du den Award dann weiterreichen kannst!?!

  1. 1. Januar 2012, 14:27 | #1
  2. 19. Oktober 2012, 08:34 | #2